Tag 24: Badezimmerschrank (oder auch: Mädchenzeug)

Willkommen in meiner Privatsphäre.

Zum Glück habe ich vor einiger Zeit den Schrank ausgemistet, sonst sähe er erheblich gefüllter aus. Ich möchte jetzt nicht von sprichwörtlich platzenden Nähten sprechen, aber ich hielt es für dringend notwendig meine Kosmetik – wie man in der Beautybloggerszene so schön sagt – zu morden. Das heißt: erstmal alles aufbrauchen, bevor was neues reinkommt. Für viele Menschen das Selbstverständlichste auf der Welt, aber für einige von uns leider nicht.

Wahrscheinlich ist das Phänomen „5 verschiedene Shampoos und 3 Feuchtigkeitscremes“ irgendwo zwischen Aufmunterung und Prinzessin spielen, bis hin zur Abstammung von Jägern und Sammlern angesiedelt. Auch ich bin regelmäßig auf der Jagd nach einem Produkt, weil das alte nicht mehr passt, die Haare traurig aussehen oder die Haut spannt.

Zunächst spuken Gedanken durch mein Hirn bis der Entschluss reift: Etwas besseres muss her. Sagte die Freundin nicht letztens noch… oder die Bloggerin schrieb… und hab ich nicht auch in der Zeitschrift gelesen… Dann starte ich die Recherche, beobachte meine Beute bis der Zeitpunkt günstig ist (aka die Beute reduziert ist oder ich einen tollen Gutscheincode* erlegt habe) und starte den Raubzug.

So füllen sich Schränke und Schubladen, und wir sind mal wieder beim Klischee angelangt. Das sind Probleme von Frauen: Zu viele Tiegelchen und Tübchen im Schrank. Und bei vollem Schrank nichts zum anziehen haben.

*Tolle Gutscheincodes sammeln übrigens Frau Shopping und Magimania – sie finden sich jeweils rechts in der Seitenleiste. Ansonsten befrage ich Google bevor ich zuschlage. Aber das gilt auch für Schuhe und Kleidung, nicht nur für das Badezimmer.
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